Bio – muss das sein?

Wir sind davon überzeugt, dass man sein Handeln von Zeit zu Zeit hinterfragen sollte, also muss auch die Frage ob „Bio sein muss“ gestellt und beantwortet werden. Das tun wir in den folgenden Zeilen für uns ganz persönlich. Wir möchten Dich dazu anregen, diese Frage für Dich selbst zu beantworten.

Ist ein konventionelles Produkt nicht genauso gut wie Eines das unter dem „Bio“ Label hergestellt wurde?

Wir von BioSchnauze haben dazu eine deutliche Meinung. Privat konsumieren wir überwiegend Bio-Lebensmittel. Das hat einige Gründe. Zum einen möchten wir soweit wie möglich vermeiden, Rückstände von Pestiziden, Herbiziden, Fungiziden und ähnlichem im Essen zu haben. Auch die Kontrolle von Grenzwerten beruhigt uns hierbei nicht. Viele Aus- und Wechselwirkungen sind schlicht nicht erforscht oder überhaupt bekannt. Auch ändert sich der Standpunkt der Wissenschaft zu vielen Themen (zum Glück) mit der Zeit. Man denke nur an die Schlagzeile aus dem Februar 2016 „Glyphosat im Bier„.

Andererseits gibt es noch einen ganz simplen weiteren Grund: Den Geschmack. Wir essen sehr gerne Gemüse und nach unserer Erfahrung schmeckt das Gemüse in Bio-Qualität einfach deutlich besser und intensiver. Nur als Beispiel: Paprika oder Karotten schmecken da noch richtig nach Paprika oder Karotte, nicht einfach nach „Wasser“. Das ist uns wichtig.

Gleiches gilt beim Fleisch: Hähnchenbrust in Truthahnbrustgröße vom Discounter? Nein Danke, auch den Gratis-Cocktail aus Antibiotika, der aufgrund von Massentierhaltung notwendig ist, lehnen wir ab.

Wir sind daher der Überzeugung, dass ein Bio-Produkt besser ist als ein Konventionelles.

 

Aber das ist doch alles nur Marketing, das kommt doch alles vom gleichen Acker… Oder?

Natürlich ist nichts zu 100% perfekt, aber die Behauptung, dass Bio „vom gleichen Acker“ kommt wie konventionelles Produkt lässt sich egtl. recht einfach entkräften, wenn man gewillt ist, sich mit der Materie etwas intensiver auseinanderzusetzen. Geregelt wird die Verwendung von „Bio“ in der EG-Öko-Basisverordnung (EG) Nr. 834/2007. Auf 46 DIN A4 Seiten ist festgelegt, welche Voraussetzungen ein Produkt haben muss, um sich „Bio“ nennen und entsprechend ausgezeichnet werden zu dürfen. Jeder Betrieb der dies tun möchte, muss sich dazu von einer akkreditierten Prüfstelle zertifizieren lassen. Verstöße werden geahndet und sanktioniert. Betriebe die von konventionell auf Bio umstellen, müssen das über einen entsprechenden Zeitraum tun und diese „Umstellungsprodukte“ dürfen auch noch nicht als Bio verkauft werden.

Daher ist für uns klar, dass „Bio“ viel mehr als nur ein Marketinginstrument ist.

 

Aber jetzt mal ehrlich, beim Haustier? 

Linus in der SonneOhne Zweifel gibt es genug Tierhalter die es mit der Liebe zu Ihrem Tier ein wenig übertreiben, auch wenn Sie es sicher gut meinen. Aber für uns, und für euch sicher auch, ist unser Haustier ein Mitglied der Familie. Daher möchten wir unserm Beagle Linus das bestmögliche Leben bieten. Warum also sollten wir da bei der Ernährung Einschränkungen machen? Der tierische Stoffwechsel ist genauso empfänglich für Umwelteinflüsse wie der Menschliche. Daher ist für uns klar:

 

Mal ehrlich: Natürlich auch beim Haustier!

 

Um die Eingangsfrage für uns zu beantworten: Ja, Bio muss sein!

Und was denkst du? Lass es uns wissen! Schreib uns doch hier in die Kommentare oder bei Facebook und diskutiere mit uns! Wir freuen uns auf deine Meinung!

 

Alles Gute!

Thomas